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12. April 2019

GV der Landi Unterwalden AG

Viel Raufutter wurde verkauft

Trockenheit führte zu regem Handel. Die Umsätze stiegen bei Agrar und Läden.

Alpnach  

Trotz rückläufiger Anzahl Betriebe stieg der Umsatz der Landi Unterwalden AG in den Bereichen Agrar, Landi-Läden und Tankstellen. Dies berichtete Präsident Niklaus Küchler an der Generalversammlung vor 190 Personen. Ein grosser Teil des Agrarumsatzes wurde im Fouragehandel erzielt, der sei wegen der Trockenheit von vielen Landwirten letztes Jahr rege benutzt worden, trotz stark gestiegenen Preisen für Raufutter.

Folgen der Zusammenlegung

Wie Geschäftsleiter Hans Dormann ausführte, ist der Gesamtumsatz der Landi aber um 2,3 Prozent auf 30,9 Mio Franken gesunken. Dies sei allerdings auf die Zusammenlegung des Kundentankgeschäftes mit der Landi Pilatus AG zurückzuführen. Der Gewinn konnte gegenüber dem Vorjahr gleichwohl leicht gesteigert werden. Die Aktionärinnen und Aktionäre dürfen sich auf eine Rückvergütung von 142'000 Franken freuen, was einer Zunahme von 11,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Neu wurde Iwan Lisibach in den Verwaltungsrat gewählt. Er vertritt die Fenaco-Genossenschaft in seiner Funktion als Leiter Landi AG Zentralschweiz und ist der Nachfolger von Stefan Epp, der seit Anfang Jahr als Leiter Region Zentralschweiz in der Geschäftsleitung der Fenaco tätig ist.

Zusätzliche Rückvergütung

Iwan Lisibach wies darauf hin, dass alle Aktionäre mit Agrarbezügen auch dieses Jahr wieder von der Fenaco-Erfolgsbeteiligung profitieren, bestehend aus einem Geschenk und je nach Bezugsumsatz einer zusätzlichen Rückvergütung. Die Landi Unterwalden beschäftigt 47 Mitarbeitende, betreibt Agrarhandel in Alpnach und Sarnen, Landi-Läden in Sarnen und Stansstad sowie Tankstellen in Stans, Ennetbürgen und Alpnach.

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